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Jahresabschluss 2016

Die Abgabefrist für Datensätze des Verfahrensjahres 2016 ist der 28.02.2017.

Stellen Sie also unbedingt sicher, dass alle Datensätze für das Verfahrensjahr 2016 fehlerfrei bis spätestens 28.02.2017 um 23:59 Uhr bei der von uns beauftragten Datenannahmestelle (BQS) vorliegen.

Nach diesem Termin eingehende Datensätze für das Verfahrensjahr 2016 werden abgewiesen und gelten somit als nicht dokumentierte Fälle.

 

Sollstatistik 2016

Die Sollstatistik nebst Konformitätserklärung der Krankenhäuser ist in bundeseinheitlich vorgegebenem Format in elektronischer und Papierform ausschließlich an die zuständige Landesgeschäftsstelle zu versenden (betrifft auch die direkten Leistungsbereiche). Die Erstellung muss bei Krankenhäusern, die ihre Daten zur externen Qualitätssicherung nach Standorten getrennt erfassen auch standortgetrennt erfolgen. Bitte verwenden sie zur elektronischen Übermittlung ebenso wie für die Risikostatistik  den auf unserer Homepage hinterlegten öffentlichen Schlüssel: http://www.aeksa.de/files/14B3AE88991/oeffentlicher_schluessel.txt und versenden Sie an pgs-quali@aeksa.de.
Mit der anschließenden Empfangsbestätigung erhalten Sie wie im Vorjahr ein Formular, welches Sie als Konformitätserklärung nutzen können – aber nicht müssen. Wir akzeptieren sowohl diese Version, als auch die aus Ihren IT-Systemen erzeugten Formulare.

Erfüllt ein Krankenhaus seine Pflicht zur Abgabe der Konformitätserklärung nicht fristgerecht, ist es unter Setzung einer vierwöchigen Frist zu ermahnen. Sind die Pflichten auch nach Ablauf dieser zweiten Frist nicht erfüllt, ergeht ein Abschlag von 6.000,00 Euro.

 

Risikostatistik 2016

Die Risikostatistik ist wiederum Bestandteil der zu übermittelnden Daten des Leistungsbereichs Dekubitusprophylaxe und zusätzlich zu den entsprechenden Datensätzen zu übermitteln. Sie beinhaltet die Anzahl der entsprechenden Risikofaktoren/Begleiterkrankungen in Ihrem gesamten Patientengut und dient der Risikoadjustierung. Ohne die Übermittlung einer Risikostatistik ist keine Berechnung der risikoadjustierten Indikatoren für Ihre Einrichtung möglich.
Alle Krankenhäuser, die vollstationäre Fälle (Patienten) ab 20 Jahre behandelt haben, sind zur Übermittlung der Risikostatistik verpflichtet.
Die Angaben zur Risikostatistik verteilen sich auf zwei Dateien, die aus Ihrer krankenhausinternen Software ausgeleitet werden können. Diese Dateien senden Sie bitte in der Zeit vom 01.02.2017 bis zum 28.02.2017 an: pgs-quali@aeksa.de.
In dem o. a. Lieferzeitraum können Sie die Risikostatistik mehrfach einsenden, zur Übermittlung an die Bundesebene wird die zuletzt bei uns eingegangene Version herangezogen.
Wichtig ist, dass Sie die Daten zur Risikostatistik mit dem öffentlichen Schlüssel der Projektgeschäftsstelle (adäquat zur Sollstatistik) verschlüsseln: http://www.aeksa.de/files/14B3AE88991/oeffentlicher_schluessel.txt

 

Vergütungsabschläge 2017

Die Dokumentationsrate [dokumentierte Datensätze (Ist) / zu dokumentierende Datensätze (Soll)] wird für jeden Leistungsbereich des Krankenhauses gesondert berechnet. Bei einer Dokumentationsrate eines Leistungsbereiches von unter 95 Prozent fällt ein Abschlag für jeden nicht dokumentierten Datensatz in Höhe von 150,00 Euro an.
Basis zur Ermittlung des Dokumentationsanteils ist die o.g. Sollstatistik.
Für den Leistungsbereich HEP ist die Zahl der zu dokumentierenden Datensätze getrennt nach 1. Hüftendoprothesen-Erstimplantation einschließlich endoprothetische Versorgung Femurfraktur und  2. Hüftendoprothesenwechsel und -komponenten-wechsel, für den Leistungsbereich KEP nach  1. Knieendoprothesen-Erstimplantation einschließlich Knie-Schlittenprothesen und  2. Knieendoprothesenwechsel und -komponentenwechsel anzugeben, da die Dokumentationsrate nach Zählleistungs-bereichen gesondert berechnet wird.
Die Ihnen von der PGS bis zum 30.04.2017 übermittelte Aufstellung über vollständig dokumentierte Datensätze nebst der Bescheinigung einer fristgerechten Übermittlung von Sollstatistik als auch Risikostatistik sind zu den Budgetverhandlungen vorzulegen.
In den Leistungsbereichen der Transplantationsmedizin wurde die sanktionsbewehrte Dokumentationsrate auf 100 % angehoben und die Sanktionshöhe auf 2.500,00 Euro je fehlendem Datensatz festgelegt.
Zu beachten ist, dass sich in den indirekten Leistungsbereichen der Abschlag bei einer bereits im Vorjahr unter 95 Prozent liegenden Dokumentationsrate für jeden nicht dokumentierten Datensatz auf 300,00 Euro erhöht. Bei den Leistungsbereichen der Transplantationen (Herztransplantation und Herzunterstützungssysteme, Lebertransplantation, Leberlebendspende, Nierentransplantation, Nierenlebend-spende, Lungen- und Herz-Lungentransplantation sowie Pankreas- und Pankreas- Nierentransplantation) erhöht sich bei einer Dokumentation von unter 95% im Vorjahr der Abschlag auf  5.000,00 Euro für jeden nicht dokumentierten Datensatz.

 

Versand Krankenhausstatistiken

Für das Verfahrensjahr 2016 wird der Versand der Krankenhausstatistiken wiederum über unser Webportal (WSD) erfolgen, über welches auch der Strukturierte Dialog geführt wird.

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